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Was ein erfolgreiches Unternehmen heute braucht

Im letzten Blogbeitrag zu Mensch, Markt und Maschine haben wir bereits aufgezeigt, welche neuen Talente es von zukunftsorientierten Unternehmen zu suchen und einzustellen gilt. Aber auch wenn Sie als erfolgreiche Unternehmer/-in, als gelangweilter Ausnahmemitarbeiter oder als risikofreudiges Start-up neu auf den Markt treten wollen, braucht es dafür ein klares Verständnis für Mitarbeiter und Kunden (Mensch), für Zielgruppen und Umsatzmöglichkeiten (Markt) sowie für die digitalen und kommunikativen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (Maschine). Im Folgenden geben wir dafür ein paar Tipps und themenverwandte Erfahrungen mit auf den Weg.

Menschen sind keine Bots

Bots sind ein großes Thema in der Kommunikation mit Kunden, Unternehmenspartnern und anderen Gruppen, die einen Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Für die Erstellung eines Bots braucht es aber nicht nur technisches Verständnis sowie ein paar Kenntnisse über Wenn-Dann-Befehle und Ja-oder-Nein-Abfragen hinaus. Denn der Computer muss in der Lage sein, mit echten Menschen zu kommunizieren. Und wenn das nicht bedacht wird, dann fühlen sich Telefonate, Chats und E-Mail-Antworten nicht wie Service an, sondern wie nervige Bandansagen, die einen schon vor dem großen Technologie-Hype an Hotlines und Support-Verbindungen gestört haben.

Der Markt ist mehr als eine Statistik

Nimmt man sich nun all diese Perspektiven und Möglichkeiten zu herzen und will sie in eine funktionierende Unternehmung einfließen lassen, gilt es vielleicht sogar, die eigene Rolle aufzugeben. Bei einigen Charakteren kann das natürlich einen Bruch im Ego bedeuten; wer dies aber zulässt, wird sich ganz neue Chancen erschließen und viel dazulernen können. Zudem können so auch neue Firmen entstehen, die Zukunft haben. Am Beispiel erklärt hat dies unter anderem die Financial Times in ihrem Beitrag „Bankers joining fintechs find adrenalin and bruised egos“. Darin wird beispielsweise der Werdegang von Nick Hungerford aufgezeigt.

Hungerford war ein Vermögensmanager bei Barclays bis er 2011 das Online-Unternehmen „Nutmeg“ gründete. Auch dieses Unternehmen sollte sich mit der Vermögensberatung bzw. Vermögensverwaltung beschäftigen, nur eben übers Internet. Die Financial Times zitiert den Gründer in ihrem Beitrag vom 8. Januar 2019, indem sie seine Beschreibung wiedergibt, wie er vom „Leistungsträger einer großen Bank […] plötzlich der Typ wurde, der bei weitem die nutzloseste Person im Unternehmen ist“. Denn wo er bei der Großbank einen umfangreichen Kundenstamm mit verinnerlichten Angeboten und Plänen beraten konnte, da musste er sich in seinem neuen Unternehmen beides erst aufbauen – bzw. durch die richtige Online-Technik aufbauen lassen. Und daran konnte er nicht aktiv mitarbeiten.

Es ist – gerade für Führungskräfte – also ein wichtiger Punkt, sich der eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten hinsichtlich des modernen Marktes bewusst zu werden. Dies darf aber nicht in Resignation enden, sondern sollte eine Modernisierung und die Schaffung von neuen Arbeitsbereichen hervorbringen. Im oben bereits erwähnten Blogbeitrag haben wir am Beispiel der Finanzdienstleistungsbranche aufgezeigt, dass für IT-Leute und Datenwissenschaftler in den letzten Jahren immer mehr Jobs geschaffen und immer mehr Geld ausgegeben wurde. Das ist ein Zeichen dafür, dass jene Unternehmen, die am Markt bestehen und wachsen wollen, ähnliche Schritte gehen müssen.

Fazit zu modernen, erfolgreichen Unternehmungen

Es ist für neue Unternehmen sowie auch für etablierte Unternehmungen gut, moderne Aufgabenstellungen nicht nur als Probleme, sondern als Chancen zu betrachten. Dafür müssen althergebrachte Vorgehensweisen und Ansichten gegebenenfalls über Bord geworfen werden. Auf der anderen Seite darf vor lauter Bots, künstlicher Intelligenzen und Algorithmen der Mensch als größter Teil des Unternehmens nicht aus den Augen verloren gehen. Sowohl intern müssen Mitarbeiter und Maschinen harmonieren als auch außerhalb, auf dem freien Markt. Denn gerade in Personengeschäften wie Fintech, Recruitment oder auch Medizin muss der Mensch, an den man sich richtet, als solcher wahrgenommen werden – und nicht als biologisches Äquivalent zum eigenen Bot.

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Über Jan Veder

Jan Veder leitet das Frankfurter Büro der Options Group und ist Mitglied des European Management Teams. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Executive Search für Kunden im deutschsprachigen Raum sowei bei grenzübergreifenden Mandaten. Im Vorfeld bei einer großen Personalberatung als Manager tätig. Darüber hinaus verfügt er über Erfahrung in verschiedenen Beratungs- und Führungspositionen im Bereich Medizintechnik jveder@optionsgroup.com, Tel. +49.69.9719.4120

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